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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 13:14 
Inwiefern als Saatunterlage?


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 13:45 
anstatt erde styropor


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 16:01 
Hallo Caro !

Nein, das funtioniert nicht. Da in Styropor keinerlei Mineral-und Nährstoffe enthalten sind.
Da müßtest du schon genau wissen, welche dieser Stoffe deine Pflanzen benötigen, um sie in flüssiger Form zuzuführen.
Dann bleibt aber immernoch das Problem der Wurzeln. Sie finden einfach keinen vernünftigen halt in Styropor.
Besser ist da wirklich Kakteenerde 1:1 mit Sand gemischt, da wirst du dann auch länger Freude an deinen kleinen Pflanzen haben.

Ciao Tobias

P.S. Immer wieder empfehlen kann ich:
http://www.uni-giessen.de/~gf1066/leitfad/leitfad.htm
Da steht sehr viel wissenswertes drin.


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 17:45 
:roll: Ich werde demnächst mal auf Watte Sähen, müsste eig. auch funktionieren


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 20:42 
Hallo Leitwolf !

Eigentlich heisst das Sprichwort ja: Versuch macht kluch.
Aber in deinem Fall würde ich dir davon abraten. Du wirst da nicht lange Freude an deinen Keimlingen haben.
Es ist im Prinzip das gleiche Problem wie bei Styropor, Watte beinhaltet keinerlei Mineral-Und Nährstoffe.
Sukkulenten sind da doch etwas anderes als Sojasprossen oder Kresse. Diese werden ja nur für sehr kurze Zeit auf Watte kultiviert, bevor sie weiterverarbeitet werden.

Ciao Tobias


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 00:34 
Leitwolf hat geschrieben:
:roll: Ich werde demnächst mal auf Watte Sähen, müsste eig. auch funktionieren


Habe vor einer Woche auf Watte ausgesäht :) Geht bis jetzt ganz gut. Zum Thema Nährstoffe. Die ersten Tage nach der Keimung lebt der Keimling eh noch von den Nährstoffen im Samen. Erst wenn er dann grün wird, betreibt er Photosynthese, und dann wird er auch Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. In wiefern das Zeugs jedoch in Erde und nicht in Watte vorhanden ist, kann ich nicht sagen. Vermute aber, dass der Hauptteil der Nährstoffaufnahme doch durch das aufgenommene Wasser geschieht. Die Pflanze selber produziert ja dann "Energie" mit Hilfe des Sonnenlichts.
Ich denke, dass die Sämlinge doch einige Wochen in der Watte sein können. Sobald meine genug gross und kräftig sind, werde ich die dann wohl auch in Erde pflanzen.


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 05:06 
Wirst du sie dann mit der Watten in die erde Tun, oder holst du sie daraus weil sie ja evl die wurzeln in der Watte verzweigt haben.


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 06:12 
Hallo,

hier wird immer von Nährstoffen beim Aussaatsubstrat gesprochen. Ich züchte meine Sämlinge immer in mineralischen Substrat mit keinerlei Nährstoffe. Dise Nährstoffe bekommen meine Sämling dann über das Gießen oder Besprühen durch Kakteendünger.

Da ish spezielle Kakteen halte die in mineralischen Böden leben, erhalten diese Pflanzen"nie" Nährstoffe direkt aus dem Boden sondern wie oben schon geschrieben immer über Zusatz durch Kaktendünger.

Es wäre theoretisch sogar Möglich, Kakteen bis zu einem gewissen Punkt auf´m Teppich zu züchten.

Gruss

Ralf


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 17:18 
Hallo Ralf !

Natürlich könnte man Kakteen auch auf einem Teppich züchten, nur sollte man dies nicht Leuten "empfehlen" (was du ja nicht gemacht hast), die zum ersten mal Kakteen aussäen.
Man hat einfach größere Erfolge, wenn man auf die herkömmliche Weise aussät.
Bei Aussaatmaterialien wie Teppich, Styropor oder Watte muss man schon genau die Nährstoffbedürfnisse der Pflanzen kennen, um diese dann gezielt mit dem Gießwasser zuzuführen.
Das wiederrum halte ich für sehr schwierig.

Ciao Tobias


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 18:13 
Man nehme guten Kakteendünger wie z.B. Wuxal und niemand muss sich mehr sorgen machen was seine Kakteen für Nährstoffe brauchen. :wink:

Gruss

Ralf


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 20:21 
die meinung kann ich jetzt nur bedingt teilen...

bei den "herkömmlichen" methoden ist es ja so das man die Kakteensaat auf herkömmliche ungedüngte kakteenerde aufbringen soll, und das deshalb weil sehr junge sämlinge über ihre wurzeln (falls man das schon so nennen kann) diese ohnehin kaum aufnehmen können und diese außerdem zu stark zum wachstum angeregt werden, so das sie irgendwann vermatschen und eingehen.
Grad als neuling ist deshalb die herkömmliche erdmethode die sicherste, ohne am anfang mit mini-mengen an dünger hantieren zu müssen. ich denke nichts ist abschreckender als anfangs gleich ein mißerfolg... jeder sollte erstmal seine eigenen erfahrungen machen, bevor er anfängt zu experimentieren.

letztenendes kann natürlich jeder machen was er denkt, aber man muß ja nicht unnötog ein unglück heraufbeschwören.


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 21:02 
Hallo !

Ich hab mich da vielleicht ein bißchen undeutlich ausgedrückt. Die Angaben über das Düngen bezogen sich nicht auf die Zeit direkt nach der Aussaat, sondern auf die weiterkultur.
Genau wie Alex möchte ich natürlich nemandem vorschreiben, wie er seine Kakteen auszusäen hat. Ich bevorzuge halt die "klassische" Methode.
Wenn ihr aber mit anderen Substraten experimentiert, dann schreibt doch bitte auch über eure Erfolge oder Misserfolge (interessieren tuts mich natürlich :D ).

Ciao Tobias


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BeitragVerfasst: 10.05.2006, 04:32 
Hallo,

aus meinen Erfahrungen und auch von anderen Kakteenzüchtern die schon seit Jahrzenten Kakteenzüchten, wurden die besten Aussaaten erzielt mit mineralsicher Erde. In Humus kann sich schneller Schimmel oder sonstige Pilzarten entwickeln, auch legt die Trauerfliege ihre Eier in humusreicher Erde als in Mineralsicher.
Auch wir im mineralischen Substrat eher die Wurzelbildung angeregt als in Humus. Das liegt daran, das im minerlaischen Boden keine Nährstoffe vorhanden sind und die Wurzeln eben anfangen zu suchen.

Düngen sollte man etwa nach drei Monaten nach der Aussaat, aber nur in kleinstmengen.
Diese Erfahrungen habe ich in ca. 25 Jahren Erfahrungen mit Kakteen sammeln können.

Gruss

Ralf


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BeitragVerfasst: 10.05.2006, 12:27 
die ersten cleistocactus samen keimen!!! :D


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